3 Best Practices um mit Remote Recruiting gute Mitarbeiter:innen zu finden

Recruiting geht am besten vor Ort? Ganz im Gegenteil! Auch remote lassen sich auf effektive Art Bewerber:innen finden, die nicht nur die richtige Erfahrung und Skills haben, sondern auch optimal ins Team passen. Unsere Best Practices für die Personalsuche aus der Ferne:

1. Tätigkeiten statt Verantwortlichkeiten beschreiben

Statt nur nach Titeln, Abschlüssen oder Zertifikaten zu suchen, wird den Bewerbenden idealerweise genau beschrieben, welche Aufgaben sie konkret übernehmen sollen. 

Beispiel: Statt „Betreuung der Website“ lieber „Du nutzt Google Analytics, wertest die Daten in Excel aus und erstellst auf Basis deiner Ergebnisse Texte für unsere Webseite.“

2. Vorab eine Aufgabe geben

Wir erstellen für jede neu zu besetzende Rolle eine zugeschnittene Case Study, die einer tatsächlichen Aufgabe dieser Stelle in Struktur und Inhalt nachempfunden ist. Die Erstellung der Fallstudie dauert mit etwas Übung nur 20 Minuten und bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Sie macht Bewerbern meistens Spaß,
  • der Prozess und das Ergebnis geben beiden Seiten eine bessere Einschätzung als fünfzehn Interview-Runden und
  • im Interview lassen sich die Gedanken des Gegenübers anhand konkreter Beispiele nachvollziehen.

Bonus: Wenn Bewerber:innen wirklich überhaupt keine Freude an der real-life Case Study hatten, dann wären sie mit der neuen Rolle auch nicht glücklich und beide Seiten können sich die Zeit für das Interview sparen.

3. Das Team mit ins Boot holen

Es zeugt von Führungssicherheit und Wertschätzung dem Team und den Bewerber:innen gegenüber, wenn ein neues Teammitglied nicht einfach aus dem Nichts auftaucht, sondern vorher schon ein paar Leute kennenlernen konnte. Wenn beim Interview fachlich alles gestimmt hat, lässt sich bei einem informellen Video-Call mit ein paar Kennenlernspielen, einem After-Work-Drink und guter Laune außerdem schnell erkennen, ob auch persönlich alles passt.

Cherry on top: Die meisten Bewerber:innen entscheiden sich viel eher für ihr zukünftiges Team als für eine Firma. Gleichzeitig sind vor allem High-Performer oft bei mehreren Unternehmen im Prozess. Ein Team-Call erhöht also nicht nur die Chancen, dass zukünftige Mitarbeiter:innen ins Team passen, sondern bietet einer Firma auch die Gelegenheit, sich von anderen potentiellen Arbeitgebern abzuheben und so besonders zu überzeugen.

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